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Die richtige Social Media Marketing Strategie – Was gibt es im Web 2.0 zu beachten?

Social MediaSoziale Medien wie Facebook oder Twitter haben nicht nur unser Privatleben erobert, sondern sie werden inzwischen auch von vielen Unternehmen für verschiedene Zwecke genutzt. Das reicht vom Verfolgen bestimmter Marketing-, PR- und Vertriebsziele bis hin zur Rekrutierung neuer Mitarbeiter. Das kommunikative Potential von Facebook & Co ist jedenfalls enorm, aber verpricht deren Einsatz auch wirklich einen wirtschaftlichen Nutzen? Die folgenden Tipps zeigen Ihnen, was es bei der Ausarbeitung einer erfolgreichen Social Media Marketing Strategie zu beachten gilt.

1. Ziele und Zielpublikum

Die Grundfrage, die Sie sich als allererstes stellen sollten ist: Wen oder was will ich mit den sozialen Medien erreichen? Davon ausgehend leitet sich nämlich ab, welche Plattform Sie am Besten für Ihre Zwecke nutzen und wie Sie diese dann im konkreten Fall auch einsetzen. Geht es Ihnen in erster Linie darum, neue Mitarbeiter zu gewinnen, empfiehlt es sich  beispielsweise, konkrete Business-Plattformen wie XING oder LinkedIn zu nutzen. Fragen Sie sich immer: wer ist meine Zielgruppe und auf welchen Plattformen ist diese zu finden? Eine hilfreiche Orientierung können hierbei entsprechende Studien und Nutzerstatistiken bieten, wie es sie zahlreich im Internet zu finden gibt.

2. Dialog statt Monolog

Die Hauptfunktion von Facebook, Xing & Co ist: Kommunikation. Das sollten Sie auch bei Ihrer sozialen Medienstrategie beachten. Rein “monologisch” geartete Werbebotschaften haben speziell auf Facebook nur wenige Chancen und werden im schlimmsten Fall sogar bestraft: mit bösen Kommentaren oder schlechten Bewertungen. Beziehen Sie in Ihren Unternehmensauftritt oder in Ihre Kampagne deswegen die verschiedenen Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten sozialer Medien mit ein. Begreifen Sie dabei auch negative Kommentare als ein Zeichen von Interesse und als Anstoß dafür, Ihren Internetauftritt zu verbessern.

Damit ein “Dialog” mit Ihren Kunden zustande kommt, ist es auch wichtig, dass Sie regelmäßig enstprechende Inhalte auf ihrer Social-Media-Präsenz posten und auf Anfragen oder Kritik auch reagieren. Etwa wenn ein Nutzer über Facebook eine konkrete Frage zu ihrem Unternehmen stellt oder sich anlässlich eines bestimmten Inhalts eine Diskussion auf Facebook ergibt. Dann sollten Sie darauf auch reagieren, die Frage beantworten oder wenn nötig in die Diskussion mit eingreifen. Auf welche Art und in welchem Umfang dies geschieht, sollten Sie vorher am Besten in entsprechenden “Kommunikationsregeln” zusammen mit den dafür zuständigen Mitarbeitern festlegen.

3. Wertvoller Content

Überlegen Sie sich beispielsweise für Ihre Unternehmenspräsenz auf sozialen Plattformen Inhalte und Elemente, die Neugierde oder Experimentierfreude wecken oder die von konkreten Nutzen für Ihre Kunden sind. Das können etwa kleine Gewinnspiele sein, unterhaltsame Videos, ein Ideenwettbewerb oder hilfreiche Tipps und Tools, sie Sie ihren Kunden zur Verfügung stellen. Bieten Sie Ihren Kunden einen Mehrwert, der sie zu Ihrer Social-Media-Seite zurückkehren lässt.

4. Klare Zielvorgaben

Setzen Sie klare und messbare quantitative Zielvorgaben. Fragen Sie sich: Wieviele Menschen will ich mit meiner Social-Media-Kampagne erreichen? Wieviele Klicks soll das neue Unternehmens-Video erzielen? Wieviel “Aufmerksamkeit” oder auch Umsatz soll die Kampgne generieren? Was die Erfolgsmessung angeht, so gibt es im Internet dafür verschiedene Methoden. Die Möglichkeiten reichen dabei von einer einfachen Zählung der Links oder auch der “Likes” auf Facebook bis hin zu aufwändigeren Methoden wie etwa Webtracking oder Webmonitoring. Achten Sie dabei nicht nur auf die quantitativen Auswirkungen Ihres Webautritts oder Ihrer Kampagne, das heißt etwa: die Veränderung des Gesprächsaufkommens oder die Zunahme bzw. Abnahme von Klicks als Reaktion auf bestimmte Inhalte. Sondern auch auf die “qualitativen” Folgen, das heißt: die konkreten Gesprächs-Inhalte und die “Stimmungen”, die Ihre Aktivitäten jeweils hervorrufen.

5. Offenheit und Authentizität

Damit die Kommunikation mit Ihren Kunden gelingt, ist es wichtig, dass diese persönlich ist, direkt, ehrlich, transparent und auf Augenhöhe mit Ihren Kunden. Rein anonyme oder gar fingierte Beiträge oder Kommentare schaden im Social Web mehr als sie am Ende nutzen. Bleiben Sie im Ton immer tolerant und freundlich, setzten Sie auf Offenheit und Authentizität, verwenden Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe. Speisen Sie Ihre Kunden nicht mit allgemeinen Floskeln ab, sondern gehen Sie soweit möglich auf deren konkrete Anliegen ein. Auch was die Inhalte angeht, so erzielen etwa “persönliche” Informationen über aktuelle Firmenereignisse oft mehr Interesse als etwa ein anonymer Werbebeitrag.

6. Der richtige “Medien-Mix”

Planen oder führen Sie bereits einen eigenen Unternehmens-Blog und eine Facebook-Seite, nutzen Sie den Synergieeffekt und führen Sie beide zu einem effektiven Medien-Mix zusammen. Auch Twitter-Posts lassen sich mit Ihrem Blog oder Ihrer Facebook-Seite verbinden. Genauso lassen sich Plakat-Aktionen oder Zeitungsanzeigen mit Ihren Online-Marketing-Aktivitäten verknüpfen, etwa indem Sie in Ihre Plakate QR-Codes integrieren, über die sich online zusätzliche Produktinformationen abrufen lassen oder die mit einer Gewinnaktion auf Facebook verknüpft sind. Nutzen Sie verschiedene Kommunikations-Kanäle, um die Aufmerksamkeit und Wirksamkeit zu erhöhen.

7. Ausreichend zeitliche und personelle Ressourcen

Da soziale Medien-Aktivitiäten mit dem Freischalten der fertigen Unternehmens- oder Kampagnen-Seite auf Facebook & Co. nicht beendet sind, sondern im Gegenteil erst beginnen, sollten Sie darauf achten, dass auch genügend Personal mit ausreichend Zeit für die damit verbundenen Aktivitäten vorhanden ist. Damit die Kommunikation mit den Kunden gelingt, ein Dialog oder eine fruchtbare Diskussion entsteht, ist bist zum Ende Ihrer Kampagne oder dem Erreichen Ihres Ziels aktives Handeln gefragt, müssen permanent neue Inhalte eingestellt oder Kundenfragen beantwortet werden.